Las gratitudes (Die Dankbarkeiten)

Delphine de Vigans erfolgreicher Roman auf der Bühne — eine Erinnerung daran, wie wichtig die „kleinen Dinge“ sind. Ausgesprochene Dankbarkeiten, ausstehende, schmerzhafte, riskante, systematische: sie alle schweben über uns und formen unser Universum. Diese scheinbar kleine Geschichte öffnet erneut einen Spalt zur Reflexion über jene „kleinen Dinge“, die am Ende so sehr zählen — deshalb klebt der Text wie Feuer an den Händen und trägt uns durch Schönheit, Nostalgie, Traurigkeit, Humor und vor allem Liebe. Marie und Jérôme verbindet ihre Beziehung zu Michka Seld, einer älteren Frau, deren letzte Lebensmonate sie in verschränkten Stimmen erzählen. Marie ist ihre Nachbarin: als Kind, wenn die Mutter fort war, kümmerte sich Michka um sie. Jérôme ist der Logopäde, der der Frau — frisch in ein Pflegeheim eingewiesen — hilft, die durch Aphasie schwindende Sprache wenigstens teilweise zurückzugewinnen. Beide verwickeln sich in Michkas letzten Wunsch: das Ehepaar zu finden, das sie während der deutschen Besatzung vor dem Tod in einem Vernichtungslager rettete, indem es sie aufnahm und versteckte. Sie hat ihnen nie gedankt — und möchte jetzt ihre Dankbarkeit zeigen… Produktion von Producci…

Voy Palma — Las gratitudes (Die Dankbarkeiten)